Grundprinzip der Infrarot-Überwachung
5 präzise Infrarot-Strahlen bilden zwischen den Säulen unsichtbare Schutzlinien und überwachen den definierten Außenbereich dauerhaft.
Die Strahlen verlaufen parallel zueinander und sichern die Zone unabhängig von Tageszeit oder Lichtverhältnissen.
Auslösung und Reaktion des Systems
Wird eine oder 5 Infrarot-Lichtschranken unterbrochen, registriert das System die Bewegung innerhalb des überwachten Bereichs in Echtzeit. Die Auslösung erfolgt unmittelbar und unabhängig davon, ob sich die Bewegung langsam oder schnell durch die Schutzlinien bewegt.
Abhängig von der gewählten Konfiguration steuert das System anschließend die vorgesehenen Reaktionen, beispielsweise eine akustische Warnung, externe Signalgeber oder die Weiterleitung an eine Steuer- bzw. Alarmzentrale. Dadurch erfolgt die Erkennung bereits im Außenbereich,
bevor ein direkter Zutritt zum Gebäude möglich ist.
Typische Reaktionen:
- Akustische Warnung: Sirene oder Signalgeber bei Unterbrechung
- Visuelle Warnung: RGB-LED-Signale an den Säulen
- Systemweiterleitung: Übergabe an Steuer- oder Alarmzentrale
Aufbau des Systems und eingesetzte Komponenten
Das System besteht aus fest installierten Infrarot-Lichtschranken, die in stabilen Säulen entlang der Grundstücksgrenze integriert sind. Diese Säulen werden dauerhaft im Boden verankert und bilden die mechanische Grundlage für einen präzisen und dauerhaft stabilen Strahlenverlauf.
Innerhalb der Säulen befinden sich Sender- und Empfängereinheiten, die mehrere Infrarot-Strahlen parallel ausrichten. Die feste Montage stellt sicher, dass die Ausrichtung dauerhaft erhalten bleibt und im Normalbetrieb keine Nachjustierung erforderlich ist.
Die Infrarot-Lichtschranken werden über eine zentrale 24 V-Versorgung betrieben und an eine übergeordnete Steuerung angebunden, die alle Unterbrechungen in Echtzeit auswertet.
Abhängig von der Konfiguration werden bei einer Auslösung angeschlossene Komponenten angesteuert, beispielsweise Sirenen, Signalgeber oder eine übergeordnete Gebäude- bzw. Alarmsteuerung. Die Verbindung erfolgt über geeignete Steuer- und Signalkabel, sodass sich das System flexibel an unterschiedliche Grundstücksgrößen und Gegebenheiten anpassen lässt.
Die folgende Übersicht zeigt den typischen Aufbau einer Außen-Alarmanlage mit Infrarot-Lichtschranken und zentraler Steuerung.
Anordnung der Infrarot-Lichtschranken im Außenbereich
Die Infrarot-Lichtschranken werden so angeordnet, dass sie gemeinsam eine durchgängige Überwachungslinie im Außenbereich bilden. 5 parallel verlaufende Strahlen ermöglichen es, Bewegungen zuverlässig zu erfassen, unabhängig von Körpergröße oder Bewegungsrichtung. Durch die feste Ausrichtung zwischen stabilen Säulen entsteht ein klar definierter Überwachungsbereich, der gezielt vor dem Gebäude liegt.
Diese Anordnung stellt sicher, dass Bewegungen frühzeitig erkannt werden, bevor es zu einem direkten Zutritt kommt. Gleichzeitig bleibt der überwachte Bereich eindeutig abgegrenzt und kontrollierbar. Die genaue Anzahl und Position der Strahlen richtet sich dabei nach dem jeweiligen Systemaufbau und dient ausschließlich dem Zweck, eine lückenlose Erfassung im gesicherten Außenbereich zu gewährleisten.
Vorteile der Außen-Detektion
- ⏱ Früherkennung statt Reaktion im Gebäude
Bewegungen werden bereits im Außenbereich erkannt – nicht erst beim direkten Zutritt. - 🚫Gezielte Abschreckung
Die Reaktion erfolgt sofort und sichtbar, bevor es zu einem Eindringen kommt. - 📐Klare und kontrollierte Überwachungszonen
Der gesicherte Bereich ist eindeutig definiert und dauerhaft stabil überwacht.
Kabeltypen & Verkabelung
Die Auswahl des richtigen Kabeltyps ist entscheidend für eine stabile Stromversorgung und zuverlässige Signalübertragung der Infrarot-Lichtschranken.
Je nach Entfernung und Systemaufbau kommen unterschiedliche Leitungen zum Einsatz.
Für eine stabile Versorgung und zuverlässige Signalübertragung sind die richtigen Kabel entscheidend.